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Lebensleistungs- und Fitnesszucht am Biohof |
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Die Zuchtstrategie beeinflusst nicht nur die Leistung sondern auch Tiergesundheit, Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer. Sie hat darüber hinaus Auswirkungen auf das Betriebsmanagement, die Wirtschaftlichkeit und die Ökologie. Welche Möglichkeiten es für Bio-Betriebe in der Zucht gibt, um die Fitness der Kühe zu verbessern bzw. abzusichern, wird in den folgenden Beiträgen dargestellt. (Biostierempfehlungen gibt es übrigens auf www.raumberg-gumpenstein.at.)
Als Einleitung werden die Fragen
- Brauchen Bio-Milchviehhöfe zukünftig andere Kühe?
- Welche Zuchttiere werden auf Biohöfen eingesetzt? und
- Worauf müssen Bio-Milchviehhalter setzen? beschrieben.
Sinnvolle Nutzung der Zuchtdaten zur gezielten Verbesserung von Fitness und Lebensleistung
Dr. Fürst von der ZuchtData EDV-Dienstleistungen GmbH behandelt darin die Bereiche
- Leistungskontrolle zur Verbesserung des Managements
- Gesunde und problemlose Kühe
- Zuchtwerte sind ein Kriterium der Wahl
- Fitness-Zuchtwerte haben hohen Stellenwert
- Der ökonomische Gesamtzuchtwert und schließt mit der Frage
- Was kann der Bauer tun?
Empfohlene Stiere für Biobetriebe
Aktuelle Biostierempfehlungen - auch von der Arbeitsgemeinschaft österreichischer Lebensleistungszücher (AöLZ) gibt es übrigens auf www.raumberg-gumpenstein.at.
Sie finden zu den Rassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein sowie zu Pinzgauer und Grauvieh die Stierempfehlungen für Biobetriebe mit den jeweiligen Leistungsdaten.
DIE LEBENSLEISTUNG – der naturgemäße „Selektionsindex“
O.Univ.Prof. i.R. DI Dr. Alfred HAIGER schreibt in seinem Artikel über folgende Themen:
- Langfristig ist nur ökonomisch, was ökologisch ist.
- Kuhfamilien sind die Basis
- Lebensleistung als Zuchtziel
- Milchkühe sind effiziente Energieumwandler
- Fleischleistung in der Milchrinderzucht
- Dauerleistungskühe sind spätreifer
- Vorgangsweise bei der Kuhselektion
- Stierselektion
Zusammenfassung
In der Zusammenfassung schreibt er: "Soll sich trotz steigender Milchleistung die Fitness (Fruchtbarkeit und Lebenskraft) nicht verschlechtern, so dürfen im Zuchtziel nur solche Merkmale berücksichtigt werden, deren Stoffwechselprozesse sich gegenseitig zumindest nicht hemmen, sondern womöglich fördern. Diese schwierige Aufgabe der langfristig richtigen Gewichtung vieler Einzelmerkmale für die Selektionsentscheidung wird „naturgemäß“ am besten durch die Auswahl nach der Lebensleistung gelöst.
Dieses Angebot bieten wir in Kooperation mit dem Fortschrittlichen Landwirt an, herzlichen Dank!
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Lebensleistungszucht [Sonderbeilage Info 2 2008 - Lebensleistungs- und Fitnesszucht am Biohof] | 3133 Kb | 326 |
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